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12.02.2014

Crossboccia® On The Road Teil 2

Kev meldet sich aus Down-Under zurück

Moin moin Freunde des lässigen Ballwurfs!

Erstmal vorweg: Beste Wünsche für das neue Jahr 2014! Ich hoffe es geht euch gut im gar nicht so kalten Deutschland und ihr nutzt das „gute“ Wetter um eure Crossboccia-Skills voranzutreiben.
Ich bin mit meinen Neujahrsgrüßen zwar etwas spät dran, aber dafür liefere ich euch astreine Crossboccia-Silverstergrüße in Bildform ;)

Silvester mit Crossboccia

Und nun  geht’s los mit einem brandneuen Bericht zu meiner Reise durch Australien! Im ersten Teil von Crossboccia On The Road, konnte ich euch schon einen kleinen Einblick in das Leben in Down Under  geben. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich endgültig angekommen bin! Eine Unterkunft findet man eigentlich recht schnell. Es macht Sinn zu Anfang in ein Hostel zu gehen, da man sich dort ein gutes Netzwerk aufbauen kann und vielleicht auch schon die ersten Freunde findet.

Work hard, play hard ist das Motto in Australien

Ein Job zu bekommen hingegen, gestaltet sich teilweise schwierig. Die besten Möglichkeiten gibt es in der Gastronomie oder auf dem Bau. Eine gute Alternative sind Promotion-Jobs wie Flyer verteilen, Poster aufhängen oder Spenden sammeln. Die meisten anderen Jobs setzen ein sehr gutes Englisch oder Arbeitserfahrung voraus. Aber was macht man nicht alles, um dieses wunderschöne Land erkunden zu können? Wer sich sich nicht anstellt, der hat auch eine einmalige Zeit!

Dabei ist „Work hard“ in Australien aber auch Definitionssache. Die Australier haben uns Deutschen eins voraus: Sie arbeiten um zu leben und leben nicht um zu arbeiten. Das sieht man schon an der ganzen Infrastruktur von Sydney. Überall findet man zwischen Skyline und Straßen kleine Parks und Erholungsmöglichkeiten. Gerade für mich, der aus einer sehr bürokratischen Firma kommt, war es ein Kulturschock, als mein Chef mir seine einzige Regel für meine Tätigkeit bei ihm aufzwang: „Komm einfach nur entspannt und gut gelaunt an die Arbeit, mehr verlange ich nicht!“

Lustig, wenn selbst dein Chef zugibt nicht wirklich motiviert zu arbeiten und während der Schicht die ganze Zeit von seinem freien Nachmittag auf dem Jet Ski träumt.Leider kann das für den pünktlichen Deutschen auch nervig werden. Zum Beispiel, wenn man sich um 5 Uhr aus dem Bett quält um pünktlich auf der Arbeit zu sein und dein Schichtführer sich nach 45 Minuten Verspätung erst mal ein Nickerchen im Flur gönnt.

Bauarbeiten in Australien

Wer sich wie ich in Zukunft auf ein Trip nach Australien begeben möchte, dem gebe ich einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: Spart das nötige Kleingeld an!

Das Leben in Down-Under

Natürlich ist das Motto der Australier „No worries“, das Grundprinzip nachdem ihr leben solltet, doch vergesst nicht: Sydney zählt zu den Top 5 der teuersten Städte der Welt. Während wir uns in Deutschland schon darüber ärgern, dass der Obst- und Gemüsehändler deines Vertrauens die Gurkenpreise um 10 Cent erhöht, könnt ihr in Australien bei allem in eurem Einkaufswagen den dreifachen Preis erwarten. Den Lohn erhalten die Australier wöchentlich, demnach zahlt man auch wöchentlich seine Fixkosten wie Miete und Fahrkarte.

Lasst euch davon aber jetzt nicht abschrecken, denn der Verdienst ist dafür auch viel besser! Durchschnittlich verdient ihr zwischen 450-600 Dollar die Woche. Wer sich gern dreckig macht und auch mal bei 38 Grad in der Hitze dem Tod nahe kommen möchte, kann auch 800-1000 Dollar verdienen. Macht euch aber schon mal darauf gefasst Sonnenbrand auf eurem Sonnenbrand zu haben.

Jobben in Sydney

Aber genug von der Arbeiterei, wir sind ja hier um Spaß zu haben und den kann man an jeder Ecke Australiens finden. Viele schöne Bars und Kneipen laden ein, Strände und abgelegene Küsten bieten Abkühlung und für die, die Action suchen geht’s, zum Wellenreiten oder ins Dschungelabenteuer. Hat man sich das nötige Kleingeld erarbeitet, kann man sandsurfen, schnorcheln, Jet Ski fahren, segeln oder auch einfach mal auf die Spitze der Harbour Bridge klettern! Auch sehr beliebt ist das australische BBQ am Strand oder im Park mit integrierten Grills, die für jeden frei nutzbar sind. Besonders am Wochenende bringen die Leute Speakers mit und lassen das Ganze in einer Beachparty enden. Mich zieht es oft in die Parks und Gegenden außerhalb der City, weil ich da meine Ruhe finde. Außerdem gibt es dort die coolsten Spots um Crossboccia zu spielen.

Im Par mit Crossboccia

„GOT  BALLS?“ ist hier wörtlich gemeint...

Spooky wird es nur, wenn deine Crossboccia-Bälle im Gebüsch landen. In Deutschland ist das ja kein Problem, doch in Australien kann dein Ball auch mal im Zuhause einer netten Spinne oder Schlange landen. Würdet ihr furchtlos ins Schwarze greifen um euren Ball zu retten? GOT BALLS? ;)

Also ich werde mich jetzt mal in die Rettungsaktion meines Sets stürzen. Wünscht mir Glück!

Bis zum nächsten Mal. See you guys!
Euer Kev!

 


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